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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
311
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der Humanität.

3r t

wir uns auf den morgenden Tag zu dieser Stundewieder auf diesen angenehmen Hügel. Und wir setztendas Gespräch fort:)

B. Mich dünkt, aus unscrm gestrigen Gesprächerhellete, daß Joseph dem allen Könige nicht in Al-lem, nicht im Vornehmsten nachgeeifert habe; wissenSie etwas anderes, worin ihm dieser ihm schädlichgewesen?

A. In dem Kriegs- in dem Erobe-rungsgeist, den er ihm wider Willen cinflößte.

B- Friedrich ihm? So viel ich weiß, war seitdem siebenjährigen Kriege dem großen Könige die Lustzu kriegen ganz vergangen; er suchte und predigteFrieden. Zur Theilung Polens that nicht Er denVorschlag; und als er ihn annahm , begnügte er sichmit dem kleinsten Theil des Erwerbes. Seinetwegenhätte Joseph immer in Ruhe regieren, und seineStaaten ordnen können; ja als er nach Vavern griff,setzte eben Friedrich sich seinem L ä n d e r - E r w e r bblos in der Absicht entgegen, daß künftig ein soböser Zunder zu Kriegen, der L ä nd e r-E r w e rb,in Deutschland nicht mehr statt haben sollte. Michdünkt, dieser Habgeist dorste Joseph nicht eben an-derswo Herkommen; leider war er ja die ererbte Po-litik des Habsburgischen Hauses. Joseph dachte, wiebekannt ist, an die Länder, die Ocstreich hatte aufopfernmüssen, und vergaß, wie cs zu manchen Länderngekommen sey. Offenbar war auch, wenigstens im