der Humanität.
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machen, und diesen den Frieden anzutragen. Dasist alles, was ein armer, ermatteter, gereizter, ge-kratzter, gebissener, hinkender, geknickter Löwe Euchsagen kann. (1769.)
„Schwert und Tod haben unter uns abscheulichgewütet, und was das traurigste ist, wir sind nochnicht am Ende der Tragödie. Ihr könnt leicht den-ken, was so grausame Stöße auf mich für Wirkunggehabt haben; ich hülle mich in meinen Stoicismus,so gut ich es kann. Fleisch und Blut empören sichoft gegen die tyrannische Herrschaft der Vernunft;sie müssen aber nachgeben. Wenn ihr mich sehensolltet, würdet Ihr mich kaum wieder erkennen: ichbin alt, verfallen, greis, voll Runzeln; ich verliereZähne und Lustigkeit. Wenn das fortwahrt, wirdan mir nichts überbleiben, als die Tollheit, Versezu machen, und eine unverletzbare Anhänglichkeit anmeine Pflichten, und an die wenigen tugendhaftenMenschen, die ich kenne. Meine Laufbahn ist schwer,voll Dornen und Disteln. Ich habe allen Gramerprobt, der irgend die Menschheit kranken kann,und mir oft die schönen Verse wiederholet:
Beglückt, wer in der Weisen Tempel u. f.
„Ihr eifert gegen Jesuiten und Aberglauben.Es ist gut, gegen den Jrrthum zu streiten; glaubtaber nicht, daß die Welt sich je andern werde. Dermenschliche Geist ist schwach; mehr als drei Vier-