2g3 II. Briefe zu Beförderung
mer wirds Kriege, Proccsse, Verwüstungen, Pest,Erdbeben, Banquerotte geben; um solche Dinge dre-hen sich die Annalen der Welt. Für Unglücksfäileist die Aegide des Zeno gemacht; die Kranze aus deinGarten Epikurs sind für das Glück.
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„Ich stehe auf dem Punkt, mich mit denRussen zu setzen; es bleiben mir also nur die Köni-gin non Ungarn, die Mandarinen des heil. Reichsund die Lappländischen Räuber fürs künftige Jahrübrig. Mein Herz hat mich diesen Gang lhunheißen, ein Gefühl der Menschlichkeit, das gern dieStröme Bluts versiegen machen möchte, die beinahunsre ganze Sphäre überschwemmen, das gern denMördereien, Barbareien, Mordbrennereien und allenden Abscheulichkeiten ein Ende machen möchte,die Menschen gegen einander ausübe», und durch dieunqlückli'che Gewohnheit, sich im Blute zu baden,Tag für Tag wilder werden. Dauret dieser Kriegfort, so muß Europa in die Finstcrniß der Unwissen-heit zurückfallen, und unsre Zeitgenossen werden wildeThi-re. Es ist Zeit, diesen Scheußlichkeiten einEnde zu machen. Alles dies Unglück ist eine Folgeder Ehrsucht Oesterreichs und Frankreichs. Laß sieihren ungeheure» Projekten Eränze setzen; laß, wenndie Vernunft sie nicht weise machen kan», siedurch die Erschöpfung ihrer Finanzen, durch denübel» Zustand ihrer Sachen weise werden! Er-rothcn mögen sie, wenn sie hören, daß der Himmel,der dir Schwachen gegen den Anfall der Starke»un!e> stützt hat, den ersten auch Mäßigung genugverluh, um von ihrem Glück keinen Mißbrauch zu