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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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294 H- Briefe zu Beförderung

ries, und in den Zeiten des siebenjährigen Kriegessteigt sie fast zum hohen tragischen Mitleid. EineSeele, die zum Genuß, zur schönsten Wirksamkcirin Zeiten der Ruhe und des Friedens geschaffen war,die in jugendlichen Jahren ihren ersten und zweitenAusflug nach dem Kranz kriegerischer Ehre gleichsamnur in der Begeisterung, des Augenblicks, geleckt oderaufgefedert von Sraatsgründen, von sogenanntenLiechten und der damaligen Lage Euroxa's, raschund glücklich gekhan hatte, muß jetzt dielen leicht er-worbenen Kran; schwer und thcuer erkaufen. AlleMachte Europa's vereinigen sich , den schwachgeglaub-tcn, einzelnen Mann zu erdrücken, und feine un-glaubliche Tapferkeit, sein unerfchüttcrtcr Muth fe-dert, statt ihre Rache zu besänftigen, diese nur mehrauf. Er sieht die niedrigen Urheber und Werkzeugeseines fast schon unvermeidlichen Unglücks; mehr alsEin Ungewilter zieht er mit künstlich-kühner Handauf seine Feinde selbst hernieder; und doch sammelnsich die Wolken immer furchtbarer über ihn zulam-men. In diesen Augenblicken der Gefahr, des Sie-ges , der größeren Gefahr und des fast unvermeidli-chen Unterganges sind tief aus der Seele des Heldengeschriebene Briefe Dinge, die wir bei keiner andernNation, weder bei Alken noch Neueren, finden. AusEato, Casars, Brutus, Otho Seele haben wir nichtsdergleichen; keiner von ihnen hat auch die Gefahrenbestanden, aus denen Friedrich sich, vielleicht in Jahr-tausenden unerreichbar, hecauszog *). Da wirds

Man bedenke mit welchen Mitteln, gegen welcheFeinde und eine wie lange Coatition er aus-hielt! M.