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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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282 II. Briefe zu Beförderung

kehrte, nach Endigung des siebenjährigen Krieges,zu seinen früheren Vergnügen zwar zurück , war hei-ter, fest und wirksam; aber er blieb strenger undernster. Mit Bewunderung habe ich, (wenige Wor-urtheile ausgenommen,) die fast allgemeine Billig-keit, Mäßigung und Enthaltsamkeit des großen Kö-niges in seinen Urtheilen von Sachen, Begebenhei-ten und Personen mir ausgezeichnet. Es war eineselbstständige, große Seele.

Und daß sein Her; den Empfindungen der Hu-manität, der Freundschaft, der Bruder - und Schwe-sterliebe, dem Zuge zu allem Großen und Guten,nicht verschlossen gewesen, zeigen hundert Stellen sei-ner Schriften, tausend Momente seines Lebens. Injüngern Jahren hatte er einen Brief über dieHumanität geschrieben, von dem er viel zu hat-ten scheint, den ich aber in seinen Schriften nichtfinde; er sagt von ihm:

,,Es scheint, man stärke sich in einer Gesinnung,wenn man seinem Geist alle Gründe vorhält, die sieunterstützen. Und dies bestimmte mich, über die Hu-manität zu schreiben. Sie ist, nach meiner Meinung,die einzige Tugend und soll insonderheit denen alsEigenkhum zugehören, die ihr Stand in der Weltunterscheidet. Ein Landesherr, er sei groß oder klein,soll als ein Mensch angesehen werden, dessen Berufes ist, menschlichem Elende abzuhelfen, so viel erkann; er ist ein Arzt, die mancherlei Unfälle seinerUnrerthanen zu heilen. Die Stimme der Unglück-lichen, das Seufzen der Elenden soll zu ihm gelan-gen. Sey es aus Mitleid mit ihnen, oder aus ei-ner Rückkehr des Gedankens auf ihn selbst, so muß