267
der Humanität.
diesem wahrhaftig Newton'schcnKopfe, aus Schaf-fer, Ferber, Reiz, Meier, und so manchenandern, was wäre in England geworden? (Wasaus Her sehel nicht geworden wäre, wenn er inder Hannoverschen Hofkapcllc diente!) Und wie gingsdem verdienten Crollius in Zweibrück, dem gu-ten Meggenhofen in Bessern! wie verschwandErugot, dieser sanft- und hellleuchtende Sternsobald unter Wolken! Auf welche Irrwege wardBasedow geführt, und wie traurig schreitet derarme Ephraim Kuh seine Laufbahn danieder!Diese liegen nun neben Joseph II., neben Elli o t,Howard, Franklin, Kreitmayr hier begra-ben. Sie schlafen freilich neben einander allesammtin Frieden; aber der Name auf ihren Lcichensteinengiebt mehr zu denken, als selbst in Gray's Elegieauf dem Landkirchhofe ausgedrückt seyn möchte. DemTodten, meine Freunde, gebührt eine Thräne; somanchem Deutschen Todten gebührt mehr alsEin Seufzer.
5 .
Der Trübsinn, der Sie bei dem Nekrolog an-gewandelt hat, ist nicht ganz ohne Grund; lassenSie uns diesen aber näher beleuchten. Sollte dieGrabstate selbst, die hier errichtet worden, darannicht etwa mit Schuld seyn?
Der Name Todtenregister, ist schon ein trauri-ger Name. Laß Tobte ihre Todten be-graben; wir wollen die Gestorbnen als Lebende