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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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der Humanität.

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ihn läse, das seine Grundsätze anerkennte, und zuseinem eignen Besten darnach handelte und lebte;wo wären wir sodann!

Franklins Grundsätze gehen allenthalben darauf,gesunde Vernunft, Ueberlegung, Rechnung, allge-gemeine Billigkeit und wechselseitige Ordnung inskleinste und größeste Geschäft der Menschen einzu-führen, den Geist der Unduldsamkeit, Härte, Träg-heit von ihnen zu verbannen, sie aufmerksam aufihren Beruf, sie in einer milde fvrtgchcndcn, unan-gestrengten Art geschäftig, fleißig, vorsichtig und tha-tig zu machen, indem er zeigt, daß jede dieserUcbungen sich selbst belohnet, jede Vernachläßigungderselben im Großen und Kleinen sich selbst strafe.Er nimmt sich der Armen an, nicht anders aber als baßer ihnen Wege des Fleißes mit überwiegender Ver-nunft eröffnet. Mehrmals hat er es erwiesen, wiehell und bestimmt er in die Zukunft sah, wie ent-wirrt die verworrensten Geschäfte der Leidenschaft ineinfachen Resultaten vor seinem Auge lagen. Einensolchen Mann von sich selbst sprechen, am Randedes Lebens ihn seinem Sohn erzählen zu hören, werer sey? und wie er, was er ist, geworden? wen dasnicht reizend belehrte!

Hören Sie nun den guten Alten, und Siefinden in seiner Lebensbeschreibung durchaus ein Ge-genbild zu Rouffeau's Confessionen. Wie diesen diePhantasie fast immer irre führte; so verlaßt jenennie sein guter Verstand, sein unermüdlicher Fleiß,seine Gefälligkeit, seine erfindende Thätigkeit, ichmöchte sagen, seine Vielverschlagenhcit und ruhigeBeherztheit. Begleiten Sie ihn in diesem Betracht