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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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zu Beförderung eines geistigen Reiches. 2^1

ertheilt wird? Daß er als Buchführer gedruckteLumpen umherführen dürfe, unbeachtet was daraufgedruckt ist? welche Entwürdigung Ware dies derhöchsten Pflicht und Gabe, die, wie der Menschvor Lhieren, so eine Gesellschaft von Menschen, derStaat, hat zu urt heilen, durch sein UrtbcilWerth und Un werth vor andern Men-schen öffentlich, daurend zu bestim-men! Dies Recht, diese Macht, einem Verlegergeben, weil er Lumpen druckt und umhcrführet,hieße den sonderbarsten Schöppenstuhl derWahrheit und des Geschmacks gründen.Auf wen fallet der Schimpf, wenn dieser Stuhl al-berne Urtheile, Injurien spricht? Auf keinen alsden Staat,' der dies Privilegium ohne Sicherheits-leistung einem Unfähigen gab, und seine eigenstenRechte nicht ausübt. Sehr in Ordnung war Hal-lers Gedanke, den gelehrten Anzeigen, dieer in der Mitte des vergangnen Jahrhunderts be-gann , die Aufsicht einer Gesellschaft derWissenschaften als eine Firma zu geben:denn die competenten Richter geistiger Products sindimmer doch nur Männer von Geist, nicht vom Ver-leger gedungene Söldner. Und bei Jnvectiven, werwürde mit dem Drucker Krieg führen? DerStaat, der ihm die Macht gab, Jnvectiven zu dru-cken , Er ist der v 0 r gller Welt Verklagte.Wie ? sagt im Herzen jeder Ehclicbende, in keinerehrbaren Gesellschaft darf eine Beleidigung ausge-sprochen werden, ohne daß die Gesellschaft widernddaran Theil nehme; und die edelste Gesellschaft, derStaat, begünstigt eine Ehr-abschneidendc Räuber-hole? Indem solch« Menschen ohne Aufsicht