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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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zu Beförderung eines geistigen Reiches. 217

gab den Armen 92." In diesem Verhältnis blieber sein ganzes Leben hindurch. Nach einer mäßigenBerechnung hat er in 5 o Jahren an 20 bis 3 o,ooc>Pfund zu wohlthatigen Zwecken verwendet."

Uebrigens war Wesley Key aller seiner Wohl-thatigkeit weder ein sanfter noch empfindsamer Mann.Seine Liebeserwcisungen schienen nicht sowohl ausder Quelle eines gerührten Herzens, als aus derUeberzeugung, daß es P fl ich t s e y, zu fließen.Ueberall war sein Herz keiner eigentlichen Anhäng-lichkeit fähig, er war nicht zur Freundschaftgestimmt. Wenn ec einzelne Personen auszcichnete,so geschah dies mehr in Beziehung auf ihre a l l-gemeine Brauchbarkeit, als auf ihre persön-lichen Eigenschaften. Sein einziges Ziel war dieFörderung des Methodismus. Da er nun die dazuentworfnen Plane geradehin für die besten hielt, soward Jeder seiner Mitarbeiter, der andrer Meynungdarüber war, wie Jonas von den Schiffsleutenbehandelt. Mit größter Kälte warf er ihn überBord, oder nach seinem Ausdrucker empfahl ihndem lieben Gott."

Zu seinen bemerkenswerthen Eharakterzügen ge-hört indeß seine Versöhnlichkeit. Von Naturhatte er ein warmes, beinah ungestümes Tempera-ment;. dies war aber durch die Religion sehr ver-bessert, wenn gleich nicht völlig unterdrückt. Ge-wöhnlich behielt er sein ruhiges, gesetztes Wesen,welches mit seiner Thatigkeit und Lebhaftigkeit imHandeln scbr contrastirte. Verfolgung von außen er-trug er nicht nur ohne Zorn, sondern beinah ohnemerkliche innere Bewegung; aber bei andern Arten