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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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216
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2i6 I. Unternehmungen d. Vorgang. Jahrhunderts

Wesley's Lehre fand. Er war ein großer Freundder Musik. und bemerkte sehr richtig, daß die inder englischen Kirche in Reim gebrachten Psalme mitihren langweiligen Mclodieen wenig geschickt seyn,die Andacht zu beleben. Er führte neue Lieder undneue Melodieen ein. Er machte den Gesang dadurchdoppelt angenehm, daß er oft Chöre von Männernmit weiblichen Chören wechseln ließ, daß erSingstunden anordnete, in Capellen, wo keineOrgel war, geschickte Vorsänger, vcrtheilte, undimmer solche Lieder wählte, deren Inhalt dem Ge-genstände des Vortrages angemessen war. Der Ge-sang vieler tausend Methodisten auf freiem Felde,in Wäldern, auf Gottesäckern war oft von erstaun-licher Wirkung."

Wcsley gehörte zu den wohlthatigstenMenschen; seine Freigebigkeit gegen die Armen kanntekeine Grenzen. Er gab nicht nur einen Theil seinesEinkommens; er gab weg, was er hatte. Das singer schon in früher Jugend an. Vermukhlich ist inseiner Beschreibung Eines der ersten Metho-disten *) von ikm selbst die Rede.Als er dasJahr 3 a Pfund einzunehmen hatte, so lebte er von28 und gab 2 Pfund den Armen; als er das näch-ste Jahr §0 Pfund cinnahm, lebte er auch nurvon 28 und konnte nun 82 geben. Das dritte Jahrnahm er 90 Pfund ein und gab 62; das vierteJahr stiegen feine Einkünfte auf r2a; er schrankteaber seine Ausgaben immer noch auf 28 ein und

) B. 7. seiner Predigten.