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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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rü2 I. Unternehmungen d. vergang. Jahrhunderts

der Wurzel zu sehen, warum sie so schön blüh-ten. Scyd Ihr nicht solche Kinder? — ,,A n ihrenFrüchten sollt ihr sie erkennen!" sprachunser Meister. Wenn eine Einrichtung da ist undFrüchte bringt; möge sie entstanden seyn, wie siewolle, möge sie sich ihres Ursprungs zu freuen oderzu schämen haben , was kümmert uns dieser? Stehtdie Gesellschaft auf dem Gipfel, auf welchen wir siewünschen; ist sie das, wornach zu allen Zeiten alleGuten strebten, jeder Religion und Staatsverfassungunbeschadet, gleichsam das Auge und Herz derMenschheit, o so bringt sie, über allen Unter-schied der Stande, über jeden Sectengeist erhoben,den freien Seelen, die zu ihr gehören,die goldne Zeit zurück, die in unser Aller Her-zen lebet. Kommt herab in den Garten, Freunde,der Abend ist schön.

Salomo's Siegelring.

Eine Fortsetzung des vorigen Gesprächs.

Faust. Horst.

§ aus t. Bei meinem lebhaften Gespräch mitLinda hieltest Du dich, Horst, so schweigend!

Horst. Weil ich euch, fast vom Anfängeder Unterredung an, auf einem Nebenwege sah,auf dem die Rosse der Phantasie und der Empfindung