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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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110
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I IO I. Unternehmungen d. Vorgang. Jahrhunderts

Offenbar und vor Allem i) daß wir ihnen dieQuellen Ehrlosen Gewinnes und Be-truges verstopfen, die wir ihnen selbst öffne-ten und in schlechtcrganisirten Staaten noch offnen.Wer macht den Betrüger? Der Dummkopf oderder Gewaltthärige; oft sind beide in Einer Person.Lasset die Christen ihre Gewerbe so gut verstehen,so emsig betreiben , als die Juden das ihrige; lassetchristliche Familien, Zünfte und Gesellschaften ein-ander so beistchn, als eS die Juden, einander zuthun gewohnt sind, wer wird den Preis vor demandern erjagen, Juden oder Christen? Und da Jeneeben vom verderbtesten oder verfallenste» Theil derNation ihren vcrbotnen Gewinn ziehen, von ver-schwendenden Jünglingen, z. B.; von Großen, diein dürftiger Pracht, von Mächtigen, die bei ihrenaufs höchste gestiegnen Bedürfnissen in verschwenden-der Armuth leben; an wem liegt die Schuld, daßsie diesen vcrbotnen Gewinn Haschen dürfen? Derüppig-dürftige Große mißbraucht sie, und sie miß-brauchen ihn siebenfach mehr: denn wo wäre einWinkel, wohin ei» Jude nicht kommen könnte? Dermächtige Verschwender läßt sie andre drücken, damitEr sie ausdrücken möge; ist die Schuld ganz dieihre? Stecken sie wie der Nagel in der Wand, demman häusliche oft häßliche Geheimnisse aufhängt,die, wie man sagt, nur ein Ehrloser Jude wissensoll und darf, werden sie zwischen Thür und Angelgeklemmt, was können sie thun, als dort in dieWand bohren, hier sich durchwinden, wimmern undbeißen?

Wo also Juden sind, muß die Verbesserung beiEhrlosen Christen angefangen werden, die den Ebraer