,00 1. Unternehmungen o. vergang. Jahrhunderts
Zeit- und Ortmäßige Veranlassung tindAnwendung hatten, durch das vermehrte Vichtfortgchender Zeilen abcr, zuletzt durch die ganzeSammlung der Schriften selbst einen immer gei-stig ern Sinn erhalten haben. Alles hängt vondiesem geistigen Sinn symbolisch ausge-sprochener Hoffnungen und Wünsche. Wer ansolchem keinen Geschmack hat, sondern die goldncaDecken und Schüsseln am neuen Opferaltar, die sie-benmal hellere Sonne, Mond und Stern« in Naturhaben und erwarten will, dem kann man nichts sa-gen, als: warte! Sinnliche Begierden, zumal aufNational - Stolz gegründet, lassen sich selten weg-disputiren; man gönne sic dem, der sich daran freuet.Er war»!
Zweitens. Denn auch die Christen erwartenja noch ein zukünftiges Reich, kommend in sei-ner Herrlichkeit, wie ihr Glaubmsbekenntnißsaget. Wenn di« Juden auf ihre Weise auch dar-auf warten, so können beide Partheien ja einandergefällig seyn und es dem zukünftigen Richter an-heim stellen, wie er die Ehre oder die Verachtung,die man seiner ersten Ankunft erzeigt hat, ansehenwolle. Niemand greife ihm vor. 8c>)^s ckonu llnik,xaroegns vcms stetes, sagte Voltaire; wemliegt etwas an Eurem Glauben oder Nicht-Glaubenan den Gekommenen, an Eurer Auslegung undHoffnung, an Eurem Nicht-Christmthume?
Drittens. Abcr die Sache Hai andre Seilen.Die Religion der Juden ist, wie sie selbst sagen, einErbstück ihres Geschlechts, ihr unver-äußerliches Erbtheil. Nur der Gott ihrer Väter,