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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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9» I. Unternehmungen b. »ergänz. Jahrhunderts

dern Zeit kann ich dir von ihm erzählen *). Auchhatte ich in manchen Büchern geistliche oder politi-sche Sinnbilder (bnnpresas) mit Lust durchblattcrt.Aus Eindrücken der Art entstand mein Traum.

Ich war der Verlangende selbst, der, un-befriedigt mit sich ich weiß nicht was? suchte. Darief eine Stimme vor mir her: ,,Wandrer, wobin? D'u suchest Frieden, Friede wohnthier!" Sie zog mich hichin und dorthin im Traum,unruhig, ängstig. Ich kam vor ein Kloster; bieStimme rief: „Du suchest Frieden!" — Wohnet erhier? fragte ich; die Stimme schwieg. Ich kam voreinen Lehrsaal, vor ein Eoncilium zankender Weisen,auf einen Markt, in einen Rath, vor eine geheimeGesellschaft; die Stimme ging immer vor und wennich sehnend fragte: „wohnet er hier?" schwieg sie.Zuletzt fand ich mich einsam in der Mitte eines Wal-des, auf einem freien ringsum dicht umschlossenenPlatz, wie in einem heiligen Kreise. Es war dunkleNacht; über mir leuchteten die Sterne. Abermalsließ sich die Stimme und glücklicher Weise auch dieAntwort hören:

Du suchest Frieden;

Er wohin in Dir!

Melodisch, als ob alle Sterne zu mir herabsangen,ertönten die Worte; mein Innerstes erklang.

Er ist unter dem Namen Schatz der Seele(tesnro ciell' ulnre) fast in allen Sprachen, ausdem Französischen von ins Deutsche übersetztrdi^ erschienen.