Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
89
Einzelbild herunterladen
 

zu Beförderung eines geistigen Reiches. Lg

der. Plötzlich ertönten um sie himmlische Töne; ibrAngesicht glanzte; um ihr Haupt leuchteten Sterne.Jetzt blickte sie mich an, wollte sprechen zu mir, und— ich erwachte.

D. Belehrt über deine National-Religionen,als ob sie zu Dir gesprochen hätte. Bedarfs derRede?

W. Und doch wünschte ich Ein Wort aus ihremMunde vernommen zu haben. Jetzt fehlt dem TraumEtwas.

D. Wohl, Freund, ich will ihn fortsetzen, Heu,Abend unter den Sternen. An der Linde finden wiruns. .Jetzt von Traumen zu Geschäften.

Die Adrastea des Christenthums.

Drittes Gespräch.

Dietrich. Ehe ich meinen Traum an den Dei-nigen knüpfe, Winnfried, muß ich Dir seine Ent-stehung erklären. Du weißt, Träume kleiden sich amliebsten in das Gewand von Jugend-Eindrücken,die zu jeder neuen Einkleidung fertig in unsrer Seelelagen.

In meiner Kindheit hatte ick) einen aus dem Spa-nischen übersetzten geistlichen Roman gelesen, in welchem ein Verlangender, der Thorheit der Wettmüde, die Liebe Gottes aufsuchte; zu einer an-