zu Beförderung eines geistigen Reiches. 77
er vom be sse rn Theil der Nation gelesen seyn will,evangelisch, protestantisch, lutherisch,schreiben muß, und wenn er es auch wider Willenthäte? Das Larvenfest, die Zeit der Nachäffungfremder Völker und Zeiten ist vorüber. Prote-stantisch gegen Jrrthümcr und Aberglauben, zuJedermanns eigner Ueberzeugung muß Jederschreiben, oder man spottet seiner und er wird nichtgelesen.
D, Wenn nun aber keiner unsrer GroßenDeutsch läse?
W. Desto Minimer für fie. Wer sich seinerNation und Sprache schämt, hat die Religionfeines Volks, also das Band zerrissen, das ihn an»ie Nation knüpfet. Ich fahre fort zu glauben,Laß wer jetzt, worüber cs sey, reine Gesinnungen,die Kraft seines Geistes und Herzens, aus den Altardes Vaterlandes legt, das Werk Luthers fortsetzeund Nationalreligion im engsten Sinne des Worts,d. i. Gewissenhaftigkeit und Ueberzeu-gung fördre.
D. Ein achtpcotestantischer, lutherischer Glau-be. Und in diesem Verstände, Winnfricd, wünschc-test Du Nati 0 nal-Rel ig io neu aller Völkerder Erde?
W. In diesem Zum Frieden der Welt, zuAusbildung jedes Volks auf seinem Stamm, inseinen Zweigen. Keine fremde Sprache oder Reli-gion wird sodann die Sprache und das Gemüth ei-ner andern Nation, welche es auch sep, despotisi-rrn; an «inen Dberhirten aller Menschenheerden,