1. Unternehmungen d. vergang. Jahrhunderts
deren Sprache die Nation nicht versteht, deren in-nigste Bedürfnisse sie nicht kennt, wird man garnicht denken. Jede Nation blüht wie ein Baumauf eigner Wurzel, und das Christenthum, d. i.achte Ueberzeugung gegen Gott undMenschen, ist sodann nichts, als der rcineHim-melstbau für alle Nationen, der übrigens keinesBaumes Charakter und Fruchtart ändert, der keinmenschliches Geschöpf exnaturalisirct. Friede wirdsodann auf der Erde, Friede!
D. Und Wohlgefallen der Menschen an einan-der. (Siehe , wie schön die Abendsonne sinkt.) UndWohlgefallen der Menschen an einander. Wie jenerSolimann sein Reich übersah, eine Wiese voll man-cherlei Blumen, einen Garten voll mancher-l e i Früchte; so würde das Menschengeschlecht eineFamilie der verschiedensten Charaktere und Nakional-religiouen, die es wirklich ist und nicht anders, alsseyn kann, zu Einem Zweck.
W.' Und jede Religion, ihrer Stelle angemes-sen , strebte auf dieser Stelle die bessere, d. i. diebeste ihrer Act zu werden, ohne sich mit andern zumessen und zu vergleichen. Unterscheiden sich Völ-ker nicht in Allem, in Poesie und Lust, in Phy-siognomie und Geschmack, in Gebrauchen, Sittenund Sprachen? Muß Religion, die an diesemAllem Theil nimmt, sich also nicht auch nationalunterscheiden? »
D. Selbst individuell; so daß am Ende Jederseine Religion, wie sein Herz, seine Ueberzeu-gung und Sprach« besäße —
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