7^ I. Unternehmungen d. vergang. Jahrhunderts
nur Ec es zu khuu vermochte. Und was sagst Dudazu, daß keine der Urkunden des Christcntbums,weder in der sogenannt-heiligen, der alten EbraischenSprache, noch in der Mundart, die der Stifter desEhristenkhums selbst gesprochen hatte, geschrieben ist?Kann wohl ein klareres Document seyn, daß es imEhristenthum keine sogenannt-heilige, den Völkernaber fremde Sprache gebe, daß keine sich unter sol-chem Vorwände, als Gottes Hof- und Eabincts-sprache sich den Nationen aufdrangcn, ihren Sinnbenebeln, ihren Verstand Jahrtausende lang gefan-gen halten sollte.
W. Und doch hat dies die Lateinische, die Rö-mische gethan, ja sie thut eS noch; fesselnd also, soviel sie kann, die eigne Religion der Völker. Indemder Priester die fremden, vom Volk unverstandnenFormeln ausspricht, stellt ec sich zwischen Gott unddas Volk; beide trennend, nicht beide verbindend.Sprach EhristuS Latein?
D. Schwerlich verstand er die Römische Hof-sprache.
Wt Und in dieser langst ausgestorbcnen wel-schen VrüZktta müßte jetzt noch, jetzt unter allen Völ-kern , für alle Völker zu Gott gesprochen werden?
D. Damit das Heilige nicht gemein —
W. Und die Perlen — Ich verstehe. Sobalddas Hciligthum aber in einen Sarg eingeschlossen,wie eine Mumie, behandelt wird, ist es auch eineMumie, ein todtes Heiligthum, das sich vor derVerwesung kaum schützen mag , und das man immerbegraben möchte. Wer wollte sich mit der Kapsel,