zu Beförderung eines geistigen Reiches. 3-,
leistet, als eine stnesische Akademie; auch die vomPaw erregten Streitigkeiten über die Sineser habendurch die Beantwortungen der Vater von dort auszu mehreren; Licht geleitet. Die Philosophie, vor-züglich die politische Sittenlchre jener Na-tion hat in Europa vielen Beifall gefunden; Leib-nitz, Bilfinger, Wolf nahmen sich ihrer inDeutschland an, der letzte fast mit einem ihm sonstungewohnten Enthusiasmus *). In Frankreich sinddie classischen Bücher der Siuesen in jedem Formaterschienen; wie sich denn die stnesische Weisheit infranzösischer Sprache beredt und artig ausnimmt.Die Belehrungen der Kaiser an ihr Volk, die Ant-worten derselben an ihre Staatsdrener sprechen oftso väterlich als majestätisch **), und das Lob derreinsten Si t t e n-V e r n u n ft kann man ihnenschwerlich versagen.
Wer sich über den Fortgang der europäischenWissenschaften in Sina am lebhaftesten gefreuet hakte,war Leibnitz; der große Mann sah ihre Verpflan-zung aus der West - in die Ostwclt mit dem umfas-
S. Rede von der Sittenlehre der Sineser, inWolfs kleinen philosophischen Schriften Th. 6. .
**) Siehe außer den bekannt gemachten classischenBüchern der Sinesen und des P. Du-HaldeBeschreibung von Sina, die IVlemcwies, con-cernanr l'Iiisiaire, las Sciences , Iss arts,Iss nioeiirs , les nsages äes tlliiiiois p. Issrnissionairsz äs l? ekln, karis 1776 U» s.