zu Beförderung eines geistigen Reiches. 29
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Europäer. So schön dies Alles klingt; wermag längncn, daß die Indier unter einem doppelthar-ten Joch leben, dem Joch ihrer Religion und ihrerdespotischen Gebieter? Wie wenn die Christen siedaraus zu befreien strebten?
Asiat. O thäten sie dies! Nun aber sagendie Indier: „was Hilsts, wenn man Jemand dasFußeisen abnimmt, und ihn dafür in den Blocksetzt?"— Haben die Europäer Me geduldigen Men-schen glücklicher oder unglücklicher gemacht ? Habensie ihre Lasten gemehrt oder gemindert? Land, Ver-fassung , Autonomie haben sie ihnen genommen, ih-ren heiligen Boden mit Lastern, Gräueln und Schandebefleckt. —
Europäer. Doch nicht alle Nationen Euro-pas in gleichem Maas?
Asiat. Gewiß nicht; indeß atbmet jeder Eu-ropäer, wenn er nach Indien kommt, Indische Luft.Kann er ein N a ja der Raja ' s , ein Unter-drücker der Unterdrückenden werden; Er wirds. DieDänische Colvnie ist ohne allen Zweifel, (auch ihrerSchwäche wegc»,) die am wenigsten unterdrückendeworden; indessen auch bei ihr fanden sich bisweilennicht Gewissens-, sondern Bcutelfccupcl, daß dieMission dem Handel schade. Nur durch die festeGesinnung gutmüthiger Könige in Dänemark konntesie sich aufrecht und im Gange erhalten. Aus ihrsind die Missionen in Madras, Cudelur, Cal-cutta,Ticutschinapalli entstanden; dieEngländer lehren und taufen die Völker durch