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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
30
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Zn I. Unternehmungen d. vergang. Jahrhunderts

Geld, um Geld, mittelst Missionen andrer Völker.Die armen Deutschen lassen sich zu allem gern ge-brauchen.

Europäer. Warum nicht? Jsts nicht gutwenn neben Blutsaugern auch ein Friedcnsengel er-scheint?

Asiat. Könnte er aber auch Heil geben ! Brach-ten es z. B. die Europäer dahin, daß keine Frauenihren Männern sich weiterhin im Feuer aufopfernmüßten, dahin, daß keine Unterdrücker und sieselbst nickt mehr unterdrückten, vervortheiltcn,beraubten, quälten; gesegnet wäre die Religion inrChristen, auch ohne, daß Ein Indier sie fcrmula-risck - historisch annähme. Alle genossen die Fruchtderselben, achte Humanität reiner Beziehungenin einer glücklichen Völkervcrbindung! Einmal hatden Europäern die Vorsehung Waage und Maasin die Hand gegeben; sie sollen messen, sie sol-len wägen. Messen sie aber mit falschem Maasallein zu ihrem Vortheil, was wird in ihrer Handdie entscheidende Sc h i ck sa lSwa a g c, die zu Be-förderung des Glücks der Völker ihnen anvertrauerward?

Euro pa e r. Daran denkt in Europa niemand.

Asiat. Traurig! Wo Macht sich nicht mirWeisheit und Gute gesellet, da wird sie

Europäer. Zudringlich.

Asiat. Das sanfteste Wort, das nur einEuropäer wählen konnte; aber ich nehme es an,welche Zudringlichkeiten babt Jbr Euch gegenuns erlaubet!