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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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>6 I. Unternehmungen d. Vorgang. Jahrhunderts

aller Verständige'.» nicht gcfolgel ? Stellt in P o i-r ets Schrift, die er herausgab *), nicht viel Wah-res und Gutes? Sprechen alle seine philosophischeSchriften nicht wahre Vernunft, politische Klugheit,Kenntnis! seiner selbst und andrer, eine honetteSittenlchre ? Und gicbts einen edleren Enthusiasmus?

Wenn G. Arnold, ein schwächerer Kopf,Traumen der Mystiker zu sehr anhing, blieb deß-halb feine KircheNgeschichte ohne Frucht?Sorgsam wurden ihre Unrichtigkeiten ausgesucht undberichtigt, bitter ihre Schwächen gerügt; im Ganzenaber, indem sie die alte ausgefahrne Bahn verließ,brach sie eine neue Bahn. Theologen in Helm-ftädt, (einer Universität , die sich feit ihrer Stiftungeines liberalen Studiums beflissen hatte) unter welcheauch Mosheim gehöret, späterhin Seniler,Spittler, 'Plank u. a. fuhren auf der Straße,die Arnold unkrittisch, aber frommgläubig, mithinmuthig eröffnet hatte, weiter. Jetzt vertheidigt Nie-mand mehr eine heilig verfolgende Kirche.

Selbst Dippel, der freche Dippel ist demLutherthum nützlich gewesen. Schämet man sichnicht und erstaunet, wenn man hier, da und dortdas heimtückische, arrogante Betragen ganzer pro-testantischer Ministerien damaliger Zeit liefet? Kleineund kleinliche Päbste! UM so giftiger, weil ihnenzum Verfolgen nicht nur die Macht, sondern auch

das

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