zu Beförderung eines geistigen Reiches. S
Flügeln zu einer neuen Physik und Medicin be-kehrt seyn; man werde nichts als diese Schriftenlesen.
Sonderbarer Eontrast zwischen dem Anfänge desachtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts! In Je-nem holte man Alles vom Himmel herabnach demjüngern Helmont sollte das tausendjährige Reich 1734eintreten, nach Petersen alle Dinge wiederge-bracht werden ; in lieblichen Stimmen bewillkom-mete er die selige Zeit *). Man rüstete sich zu ihrdurch Gebete, Büßpredigten, durch scharfe Rügeder Misbräuche und Laster; die Erwählten, dieVerfolgten stärkten einander und hofften. Am Aus-gange des Jahrhunderts entsagte man Gott, erwar-tete von oben keine Hülfet durch Autonomiesollte das Glück der Menschen gegründet werden;selbst müßten sie sich Recht schaffen und An-richten., Jene hieß man zu ihrer Zeit Enthusia-sten, Fanatiker, Schwärmer; mit wel-chen Namen Diese sich geziert, ist Jedermann inAndenken. Die Avtonomie erfordert auch inBenennungen einen eignen hohen Egoismus.,
Wieviel von sakulacischcn Hoffnungen zu hoffenund nicht zu hoffen sey, müssen uns Vernunft, Er-fahrung und die Geschichte älterer Zeiten sagen: dennunglücklich ist ein Jüngling, der in einen solchenStrudel verwirrter Ideen, grober und seiner An-maßungen fällt. Er rettet sich spät oder gehet un-
- *> Petersen» Stimmen aus Zion,