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Fremden nm den Arm, legte ihm die L-ichel aus die Schulterund sprach:
Den Weg bin ich gegangen,
Den Herrn Hab ich gefangen,
Das Brod wird sich gcscgnen,
Der Herr wird sich auslöscn.
„Wenn du mich in - Wcisch saugst, kriegst du auch was,"sagte Gottfried in ungewohnter Leutseligkeit. Als ihm nun Erd-muthe die Hand auf die Schulter legte, bebte er zusammen. Spürteer vielleicht die Blutsverwandtschaft? Gr war wenigstens so ver-wirrt, daß er dem Thcilungscommissär — denn dies; war derfremde Herr — nur orduungslose Auskunft geben konnte überdie Art wie der Zerstückelung der Güter ein Gndc gemacht unddurch Tausch u. s. w. wieder abgerundete Ackerflächen zusammengelegt werden sollten.
Auf den Abend war die Sichelhenketc anberaumt und Gott-fried sagte dem Bläsi, daß er die fremden Taglöhner ablohnenund fortschicken wolle. Bläsi widersprach und sagte, daß man dieLichtenhardtcr noch behalten müsse.
„Hast denn was mit dem Mädle?" fragte der Vater.
„Ich geb Euch mein heilig Wort, ich Hab nichts mit desTraudle's Tochter," crwiederte Bläsi und der Vater willfahrteihm gern, er hatte ja Freude genug, daß sein verdüsterter Sohnihm so heiter und frisch wieder erstanden war.