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4 (1854)
Entstehung
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durch keine Scheidewand getrennt waren, nahm einen frischenAnlauf, bis cs allmälig wieder verstummte und man nichtsHärte als das Schneiden der Sichel und manchmal einen Seufzerüber Rückenweh.

Alan spottete einmal über Erdmuthe die die Stoppeln etwashöher stehen ließ als die Anderen, sic aber sagte:

„Wenn man dem Acker die Halme nicht zu kurz nimmt, dannist er bald gefüttert und trägt das nächstem«! um so bester."

Dieses Wort vernahm der »»gehört hcrbeigckommene Gott-fried und sah bitter drein. Deutete er dies; vielleicht als Anwen-dung auf seine Genauigkeit?

Alan setzte sich zum Morgenimbiß, den eine Magd herbei-gcbracht hatte. Traudle konnte sich nicht enthalten über das schlecht-gebackene Brod die spöttische Bemerkung zu machen:

„Es giebt verschimmelte Bauern, die verderben die Gottcs-gabc und lassen schlechtes Brod backen, damit cs einem wie ein.Üiesclstein im Magen liegt."

Alles schwieg, aber Erdmuthe schnitt sich ein gutes Stückab und sagte dabei halb singend:

„Laible, du muht Nübele heißen,

Rübelc, du muht gestcn sein."

Gottfried betrachtete genau die Spalten an den Aehren desbcnacbbartcn .liornackers, denn cs gilt als alte Regel, das; jemcbr Spalten da wo der Strohhalm beginnt, taub sind, um sotheurer wird das llorn. Er nickte zufrieden.

Ein Storch flog über die Schnitter weg und sich zurück le-gend und in den Himmel schauend sagte Erdmuthe:

„Ich möcht' nur wissen, wie der Vogel da oben auf uns'runterguckt, wie sich da Alles tummelt: cs muh ihm doch sein,wie wenn wir in einen Ameisenhaufen schauen."

Gottfried ging brummend davon, er kam wenig aufs Feld,er hatte meist mit seinen Amtsgeschäftcn zu thun und überließBläst gern die Meisterschaft und die jungen Leute waren doppeltlustig, wenn er weggiug.