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4 (1854)
Entstehung
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ncnwirth, empfand die unausweichliche Brache, und doch mußteman noch Alles in Stand halten, um plötzlich auszuhören. Anden Tagen des Kornmarktcs äußerte sich die neue Gestaltung derVerhältnisse besonders in hässigcn Neckereien mit den Einwohnernvon Bicringen, Isenburg u. s. w.; das waren Dörfer, die manehemals gar nicht oder nur mit Spott über ihre Abgelegenheitgenannt hatte, aber die neuen Weltmänner ließen es an überhc-benden Anzüglichkeiten gegen die vormals stolzen Dörfer an derLandstraße nicht fehlen. Cyprian suchte aus seinem Mißgeschickeden letzten Vortheil zu ziehen, er übernahm mehrere hundert Klaf-ter Steinfuhren in Accord für den Straßenbau und rüstete dazuKnechte, Roß und Wagen: aber es scheint oft, daß sich eine Tückedes Schicksals, wenn es sich einmal feindlich gestellt, in Allemerwiese, Cyprian erlitt so viel Schaden an Pferden, Wagen undGeschirr, daß er sich einen namhaften Verlust zuzvg. Nun dachteer daran, sein Anwesen zu verkaufen und sich im Thale anzusic-deln, aber cs wollte sich für beides kein sogenannter Schick finden;endlich wollte er wiederum ganz Bauer werden und ging mitEifer ins Feld, aber er war, wie er sonst oft neckend cingestandenhatte, „zu mast" geworden; bei der kleinsten Handthierung ver-setzte es ihm den Athem und rann ihm der Schweiß von derStirne. Nun ließ er endlich Alles kommen wie es kommen mag.

Die Thalstraße war fertig und in dem Sonncnwirthshausemit den weiten zur Aufnahme vieler Menschen hergcrichtctcnRäumen war es doppelt öde. Das Sprüchwort sagt, daß mansich ob der leeren Krippe leicht zankt; das bewährte sich nun. DerEonncnwirth hatte aber manchen Tröster im unterirdischen Dun-kel, der ihm die Zeit kürzen und vergessen half. Stunden, ja Tagelang lag er im offenen Fenster, das rothc Taschentuch als Pol-ster untergeschoben und schaute träumend hinaus ins Freie, erbofste, cs müsse endlich ein schicklicher Käufer kommen, denn erhatte das Anwesen wiederholt in den Zeitungen ausgebotcn, umes aus freier Hand zu verkaufen. Was er dann beginnen wollte,das überließ er der Zukunft. Wie öde und leer war jetzt der großefreie Platz vor dem Hause, man hörte nichts als das Plätschern

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