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Scb machte die Umfassungsmauern des nur einstöckigen Hau-ses bis unter das Dach von Stein.
Die wilden Rosen am Zaune blühten, als man das Hausrichtete und der grüne bebänderte Maien vom Giebel prangte.
Von der Wiese aus, die man jetzt, da das Heu eingeheimstwurde, betreten konnte, nahm sich das Häuschen gar freundlichaus und erhielt auch von dort den Namen, denn im ganzen Dorfeverbreitete sich das Wort, das Scb zu Zilge, die er dorthin ge-führt hatte, sagte:
„ Jetzt siehst, das; ich Recht habe, ich bau' dir ein lustig Häusle."So hieß nun das Hans, das gegen allen Ortsbrauch sein An-gesicht nicht den Menschen zuwcndete, sondern hinaus ins Freie.
Scb war nicht wenig glücklich und stolz, daß die Sommer-zeit noch so früh war; das Haus konnte bequem ausgebaut wer-den und austrockucn bis zum Herbst. Nun wurde im Innerngehämmert und gerichtet und Seb war überaus wohlgemuth,daß er nun zum crstenmale einen Bau hergestcllt, den er nichtwieder verlassen sollte. Aber eben als er ans Dachdecken gehenwollte, und das verstand Seb am meisterlichsten, stand er schwin-delnd vor dem Hause. Es war ihm, als möchte er selbst Umfallen:die Ostseite des Hauses hatte sich ja tief gesenkt. — Scb standlange zitternd da, es versetzte ihm den Athen;, und er biß sichdie Lippen blutig, als er das gewahrte. Seltsamerweise bemerkteaber der Vater nichts, ja er bestritt es dem Seb, als dieser ihndarauf aufmerksam machte, und Scb wollte selbst bezweifeln, daßer das Wahre gesehen.
Die Zuversicht auf die bisherige Uutrüglichkeit seines Au-genmaaßcs, und der Wunsch, daß cs ihn doch dießmal getäuschthaben möge, stritten sich in ihm. Um diesen Streit nicht zu schlich-ten, und sich selber in der Schwebe zu halten, warf er den Zoll-stab weg, mit dem er eben sich hatte Gewißheit verschaffen wollen.Als er nun aber das Dach deckte, drängte sich ihm auch ohneZollstock die Gewißheit auf, daß er das Rechte gesehen.
t^r nagelte an derOstscito doppelte Latten außer legte dop-pelte Ziegel, das glich wol ein wenig aus, aber doch noch nicht