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Walde her und in den Hecken begann cs zu zwitschern und zusingen, die Sonne stieg in voller Pracht empor und mit freudi-gem Siegesgefühlc schaute Franzscph zu ihr auf. Er hatte instiller Nacht ein frisches Herz gewonnen. Er mähte noch bis zuEnde des Ackers. Nur noch eine Spreite stand. Sollte er seinWerk im Tageslicht vollenden? Er hob die Sense hoch hinaufins Sonnenlicht und in ihm sprach der Vorsaß, daß die Sonneimmerdar seine emsige Arbeit erschauen und sie segnen möge;dann verbarg er die Sense in einem noch hell grünenden Habcr-fclde und eilte davon, aber er kehrte nicht ins Dorf zurück, erschritt nach dem Walde, er suchte nicht lange und hatte nicht denSchlaf anzurufen, bald war er auf dem Moose unter einer mäch-tigen Tanne eingcschlummert.
Ein Fcldsrcstcl.
Im Hause des Landwirthes Emil Fabcr, genannt der Was-serstiefel, war noch Alles in lautloser Ruhe, nur die Tauben inihrem Schlage gurrten nach Freiheit und der Hahn krähte ausseiner Verborgenheit immer anhaltender. Das Hans war mitAusnahme des offenen Schuppens noch ganz dasselbe, wie csLuzian verlassen; nur hatte Alles eine frischere Farbe und hic-ländisch fremde Pflüge und eine große Häckselmaschine zeigten,daß eine junge Kraft hier walte. Das Schlafzimmer der jungenEheleute war nach dem ruhigen Grasgarten gelegen, wo einApfelbaum mit seinen rothbackigcn Früchten fast in die Fensterhineinragte. Der lustige Pfiff einer Grasmücke hatte von dortaus den jungen Mann geweckt, der eben im Ankleiden begriffenwar, als er das Erwachen seiner Frau vernahm.
„Guten Morgen Pauline", rief der junge Mann, „cs istnoch früh, schlaf noch einmal und freue dich mit mir, heut istSonntag."
„Ja, guter Emil, und heut gehst du mit mir in die Kirche?"
„Auch, aber ich freue mich auch mit dem Sonntag, weil.