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4 (1854)
Entstehung
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Herren sein. Mer diesmal hat der Wasserstiefel immer höher ge-boten nnd zulcstt ist ihm der Zchntbestand zugcschlagen worden.Dein Schwäher, der Schlägclbauer, der hat seinen Koller kriegtvor Zorn und Eist, daß man gemeint hat, er erstickt, und mitFluchen und Schelten sind sie Alle davon. Das führt noch ein-mal zu bösen Häusern, du wirst sehen Franzscph."

Franz Joseph, oder wie er in der Abkürzung hieß Franz-seph, nahm eine nene Wiede auf und entgegncte:

Es ist und bleibt nicht recht, daß das ganze Dorf undvorab der Schlägelbaucr so einen hirnwüthigen Haß auf denFabcr geworfen hat und ivciß kein Mensch recht warum. DerFäber ist bier fremd, er hat des Lucians Eut um sein ehrlichGeld gekauft und thut Niemand was zu leid; daß er sich herrischkleidet, geht ja Niemand was an und er kann darüber lachen,daß sie ihn den Wasserstiefel heißen. Der Schlägelbauer ist auchschon an mir gewesen, ich soll' nichts mit dem Fabcr reden:aber ich weiß selber was ich zu thun Hab und ließ' mir von mei-nem eigenen Vater, wenn er noch leben thät', nichts drein reden,mit wem ich Freundschaft haben darf oder nicht. Und geradeweil sie ihn Alle den Wasserstiefel heißen und Niemand gut ge-gen ihn ist"

Du bist halt ein guter, guter Kerle, das sagen alle Leut!"unterbrach der Schüß.

Dem jungen Manne schoß bei dieser Anrede alles Blut zuKopfe, er würgte eine Wiede ganz ab, warf die Stücke weit wegund rief voll verbissenen Ingrimms:Sag das nicht. Ich binkein guter Kerl, ich will nicht. Fahuenmalesizdonner! Ich möcht'>euch zeigen, daß ich kein guter Tralle bin. Sag das nicht nocheinmal oder ich vergreif mich an dir zuerst."

Das wär' am Unrechtesten Orte angefaßt. Du bist ja wie ausge-wcchselt. Was hast denn'? Giebt des Schlägelbanern Madlene nachund heirathet das bildsaubcre Mädle des Schultheißen Claus?"

Wenn die Kuh einen Basten gilt," entgegncte Franzscphplöstlich lachend und über sein Antlist zog eine Besänftigung de»Friedens, daß es zu leuchten schien.