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mal neben dem Hirzenbauer nnd ist einer der angesehensten Groß-bauern.
Bei der letzten Heimfahrt vom landwirthschaftlichcn Bezirks-seste war der neue Furchenbauer gar lustig und er sagte zu seinerFrau:
„Bäuerin," (denn so redet er sie jetzt auch nach herkömm-licher Art an), „ich kann dir nicht sagen, wie wohl mir's istund wie glückselig ich bin. Wenn ich so in ein Wirthshaus komm'und ich lass' mir geben was der Brauch ist, und da denk' ich beimir: und du kannst's bezahlen und cs thut dir nichts. Ich mein'oft noch, ich sei der Kühbub, und dann wird nürts doppelt Wohl,daß ich jetzt so dasteh' und mir was erlauben darf."
„Und das sollst du recht oft thun und dir auftragen lassennach Herzenslust. Du bist manchmal noch ein bißlezu genau. Ichdenk' auch bei den Arme» immer daran, daß wir auch für dieTodtcn ihr Theil Gaben geben müssen. Aber da ist's schon wie-der, hilf mir, daß ich nicht immer und bei Allem dran denk, wiemeine Brüder und meine Eltern aus der Welk gangen sind."
„Ich will dir schon helfen. Drum denk' jetzt nicht dran. Dubist halt ein Prachtweible. Ein' andere hätt' gewiß gesagt: nimmdich in Acht und laß dich nicht verleiten: man vergißt gar baldwo man Herkommen ist. Du kennst mich aber und du gunnst mirwas Gutes und du hast nicht bang, daß ich dir dein' Sach ver-thu."
„Meine Sach? Es ist Alles so gut dein wie mein. Du weißtwas mein Ehrenschmuck ist, aber du mußt auch nie vergessen, daßdu jetzt ein Großbauer bist."
„Und meine Kinder sollen nicht vergessen, was ihr Vatergewesen ist. Und wenn ich zehn Theile machen muß, ich will sieschon so Herrichten, daß ein Jedes glücklich und zufrieden seinkann."
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