dem Keller rufen hörte. Ter Vater, die Mutter und Vinzenzkamen herbei und Alban stieg aus dem Keller empor und starrtesie an wie ein vom Tode Auferstandcner.
Dominik hielt den Alban in seinen Armen und sagte: „Thunichts was Gott verboten hat, die Hand, die sich gegen den Va-ter erhebt, wächst aus dem Grabe."
Alles war still, der Furchenbaucr trommelte mit den Fin-gern auf dem Faß.
Die Mutter umhalste ihren geliebten mißhandelten Sohnund zum erstenmal in ihrem Leben hörten die Kinder ein bösesWort ans ihrem Munde gegen den Vater.
„Du bist ein Unthicr und kein Mensch", rief sic ihm zu.
Man ging nach der Stube, die Mutter wusch dem Albanselbst die Hände und das Ainlih und trug ihm Essen auf. DerVater wollte aus Allem einen Scherz machen, Alban redete keinWort: er aß ruhig und ging dann mit Dominik schlafen.
Als ihm Dominik den gutiucinendcn Plan des Vinzenz dar-kegtc, lachte er vor sich hin.
Verhetzt und in den Abgrund gestürzt.
Der Tag graute kaum als Alban einen der Fuchsen gesatteltaus dem Stalle zog, er schwang sich behend auf und ritt im Ne-bel zum Thor hinaus und davon. Ohne Aufhalt wie ein Fcuer-botc jagte er im raschen Galopp dahin nnd er war in der Thatein Feuerbote, er wollte in der Stadt Schußmittcl suchen gegenden Brand, der in seinem elterlichen Hause entflammt war. Inder Stadt angekommen und ganz brennend vor Zorn befiel ihndoch noch einmal die Bangigkeit, daß er einen Familienzwist vor dieGerichte bringen solle: die alte strenge Zucht war doch noch mäch-tiger in ihm als er geahnt hatte. Er glaubte sein Auge nichtaufschlagcn zu können vor dem Richter, dem er die Sache vor-bringe. Der Kreuzwirth, der ein noch standfester Republikanerwar, dessen Wirthschaft darum auch von Vielen, die cs mit dem