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4 (1854)
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sie in seiner Kammer nachgesehen, da seien all seine Kleider under sei nicht ein solcher, der unordentlich in die Welt hinaus laufe;sein Gesangbuch sei ausgeschlagen, und weinend sprach sic dieAhnung aus, Lasi sie furchte, Alban habe sich ein Leid ange-than, er habe am Sonntag, als sie allein mit ihm war, so vielvom Tode gesprochen. Dominik beruhigte sie so viel er vermochteund die frische Stärke des Gemüthes, die er heute erst in sich er-weckt, sowie der Umstand, das; er allein nicht erhitzt von deinGehetze der vergangenen Tage ans der Ferne eine gewisse Nutzemitbrachtc, übte endlich einen beschwichtigenden Einfluß auf Amcile.Dennoch war cs Dominik nicht wohl dabei, und er sagte, erwolle aus denHellbcrg gehen, Alban sei gewiß dort bei derVreni.

Beruhigt mit dieser Auskunft ging Ameile »ach dem Hanseund Dominik nach dem Hellberge.

Zum Nachtessen kam Dominik nicht in die Stube, Amcilebrachte ihm Speise in die Stallkammer und hörte, das; Albanseit zwei Tagen nicht auf dein Hellberge gesehen worden.

Ter Vater war heute voll Unruhe und brummte immer insich hinein. Er schickte Alles früh zu Bette, aber Amcile konntenicht schlafen und hörte jeden Tritt . . .

Als Alles stille im Hanse war, schlich der Vater nach demKeller. Er versuchte es, jetzt die Säcke und das Fas; von derFallthnre zu wälzen, aber die Kraft versagte ihm, er setzte sichermattet nieder und rief: „Alban!" Keine Antwort. „Alban,ich bin's, dein Vater ruft." Immer noch lautlose Stille. DemVater standen die Haare zu Berge. Hätte sich Alban ein Leidangethan? Kau; er zu spät? Mit bebender Stimme rief er: „Al-ban, du bist mein gutes Kind, Alban, sei fromm und brav, thumir das nicht an, es stoßt mir das Herz ab. Alban, du bist einSchandbub, du bist nicht Werth, das; man dich erwürgt. Albangieb Antwort, sei brav, sei brav, ich will dir ja Alles, Allesthun, gieb Antwort —"

„Was wollt ihr thun?" rief eine Stimme von unten undder Bauer athmete frei auf. Alban lebte. Er antwortete langenicht und erst auf die wiederholte Frage von unken sagte er: