Druckschrift 
4 (1854)
Entstehung
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„Ich will Zum Alban," sagte Dominik stolz.

„Such ihn wo er ist," antwortete der Bauer.

Ohne eine Erwiederung abzuwarten ging der Bauer nachder Stube. Dominik ging anch davon, er schaute um und um,aber er sah Ameilc nicht. Er stand wieder draußen vor dem Hofe.In einem Acker am Wege grub ciu Manu eine Grube, eine so-genannte Miete, um die rings umher aufgchänften Futterrübeneinzukellcrn. Man sah von dem Manne nichts als seine Mützeund die Schaufeln voll Erde, die er hcraufschlcuderte.

„Guten Tag!" rief Dominik. Der Mann dankte und streckteseinen Kopf aus der Grube heraus, cs war Vinzenz. Er war hoch-erfreut den Dominik zu sehen und schloß damit: „Könntest mirwohl helfen." Dominik war dazu bereit, sprang rasch in die Grubeund ergriff die Hane.

„Wo ist dein Alban?" fragte Dominik während des Arbei-tens und Vinzenz erwicdertc lachend:

„Ich Hab ihn nicht im Sack. Weiß wohl, er ist dir Geldschuldig, er kann dir jetzt baar heimzahlcn, er kriegt genug. Wieviel ist er dir schuldig? Soll ich's zurückhalten von seinem Zu-kommen?"

Dominik verneinte und seine Mienen erheiterten sich. Erhatte jetzt die Gewißheit, daß das Gerücht in jeder Weise gelo-gen hatte, Alban war so wenig beschädigt als der Furchcnbaucr,und um jenen war ihm doppelt bange gewesen, denn Vater nndMutter thatcn so verlegen als er seiner erwähnte. Der Vinzenzwar äußerst srohgcmuth und zutraulich gegen Dominik, ja ersagte ihm:

„Wenn du zu mir hältst und den Alban zurechtbringst, dawill ich dir was sagen: Ich Hab nichts dagegen, im Gegcntheilich helf dir dazu, wenn dich mein Ameilc will, sie kriegt auch ciuschönes Vermögeiw der Alban hcirathet dann sein' Vreni unddu und das Ameilc, ihr gehet alle mit einander nach Amerika,da könnet ihr euch mit dem Geld einen Hof kaufen, zehnmal sogroß als der da, und ihr zwei, ihr seid ja Bauern oben 'raus,ihr könnet den Hof hinstellen, daß cs eine Pracht ist. Das ist doch