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eS folgte nur mit Weinen und Alban war's als jetzt das Kindvon ihm genommen wurde, als war er nun alles Schuhes be-raubt. In der That ging nun auch der Sturm gegen ihn vonallen Seiten los. Der Vater erzählte ziemlich sachgetrcn denganzen Vorgang, nur übertrieb er etwas seine heutige wohl-wollende Stimmung gegen Alban, und diesem däuchtc es nun,daß sie nie Ernst gewesen. Das Schelten und Fluchen des Va-ters, das Weinen der Mutter, das Mahnen des Dekans, Allesdrang nun ans Alban ein und Alles vergebens, er blieb beiseinem ausgesprochenen Vorhaben.
Ein Feuer, das der Blitz entzündete, kann menschliche Ge-walt nicht löschen, lehrt der allgemeine Volksglaube. Ter Ge-danke der Gerechtigkeit, der in jener bewegten Zeit wie ein feu-riger Funke in die Seele Albans gefallen, war in ihm unaus-löschlich. Mitten unter allen Einreden und Ruhestörungen erhobsich sein Herz, nicht in Eier nach Besitze, sondern in einer mär-tyrcrglcichen Hingebung an das Unabänderliche. Sein Herz blu-tete aus tausend Wunden, die ihm Liebe und Haß schlug, under zagte und zweifelte jetzt keinen Augenblick mehr, er war bereitzu sterben, aber mit dem Bekenntnisse der Wahrheit auf denLippen.
Immer wieder aufs Neue toste cs an ihn heran, aber erstand fest, unbeweglich wie ein Fels. Zuletzt kam der Vater zit-ternd auf ihn zu und schwur, ihm Alles zu verzeihen, wenn erumkchre; er schilderte noch einmal wie es ihm das Herz zerfleische,daß sich das Kind nicht beweisen lasse, wie es Unrecht habe.„Mein Vater selig" rief er zuletzt „hätt' nicht so lang mit einemKind geredet, er hätt' gesagt: das geschieht und da hätt' keinermucksen dürfen. Ich will das nicht, du sollst cinsehcn, daß ichRecht Hab, du mußt's einsehen und du kannst, wenn du dich nurnicht verstockt machst. Schau, du willst gegen die ganze Weltgerecht sein aber gegen deinen Vater nicht. Tu weißt nicht, werdein Vater ist. Dein Vater ist ein Mann, vor dem du den Hutabthun mußt. Ich dürft' für meine Kinder ein glühiges Eisen