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noch in ihnen aus; aber kein Leben, am mindesten das werkthäti-ger Menschen duldeteine solche ins Höchste ersetzte Erhebung lange.
Die Hände in einander legend und ihren Sohn mit behag-lichem Lächeln betrachtend sagte die Mutter endlich wieder:
„Du bist doch auch wie dein Vater, nur in anderer Art undbist besser geschult. Es ist wunderig! Dein verstorbener Bruderist der einzige gewesen, der meiner Familie nachgeartet ist, derist grad gewesen wie niein Vater selig, von dem hat man auchsein Lebtag kein laut Wörtlc gehört. Dein Vater hat ihn ostausgclacht wegen seinem Ochsenschritt, aber ihr seid alle wie diewilden Ross, hinten und vorn ausschlagen, wenn's was gicbt,das ist bei euch daheim. Aber jetzt komm und erzähl mir einmalgeruhig: wie ist dir's denn auch gangen?"
«t „Wie ich in den Krieg kommen bin — "
„Davon will ich nichts wissen. Wie ist dir's denn als Knechtergangen?"
„Gut. Nur um Weihnachten war mir's am ärgsten —"„Kann mir's denken, da hast rechtschaffen Jammer (Heimweh)gehabt?"
„Nein, nicht mehr als sonst, aber schrecklich ist mir's gewesen,daß ich mich Hab müssen beschenken lassen. Ich hätt gern demMeister die Schenkasche vor die Füß' geworfen und hab's dochnicht dürfen,' er hat's gut gemeint. Und fürchterlich ist's, wie dieDienstboten gegen einander sind. Wenn eines dem andern dasLeben recht sauer machen kann, ist's ihm ein' Freud'."
„Ihr Kinder und besonders du hast's uns ja nie glaubenwollen, was für ein schlechtes Corps das ist, jetzt bist selber drun-ter gewesen, jetzt wirst uns Recht geben. Freu dich nur jetzt, daßdu wieder Haussohn bist. Mach nur, daß Alles mit Gutem aus-geht und laß die Kirch im Dorf."
„Ich thu was ich kann, Mutter! Ich laß mir da die Handabhacken, eh ich eine Ungerechtigkeit leid'. Wenn nur der Vin-zenz auch brav ist, redet mit ihm, mit mir brauchet Ihr nichtreden; er soll Euch sagen wie ich's im Vorschlag Hab und waser dazu will. Mir giebt er keinen Bescheid."