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4 (1854)
Entstehung
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Aussehen zu machen, man müsse die Sache vertuschen; reize eraber das Kind, so mache cr's damit ja ärger, das Kind habenichts mit dem Knechte, cs sei nur eine alte Anhänglichkeit, dasKind sei gescheit und werde sich auch wenn etwas wahr sei, soeine Narrheit bald aus dem Kopf schlage»! mache man aber vielWesens daraus und käme so etwas in der Leute Mund, so mußteman Ameile mehr als das Doppelte Heirathgut geben, um siean den rechten Mann zu bringen.

Diese Gründe leuchteten alle dem Fnrchcnbaucr Wohl einund er jagte nur noch: „Aber das Tenselsmädle will die Sachselber an die große Glvck hängen und will Alles der Obcramt-männin bericbtcu."

„Das ist nur so gered't. Wenn man gehaßt und gejagt wird,da sagt man Mancherlei was man nachher doch nicht thnt. Dalaß nur mich dafür sorgen. Jetzt sei lind gegen das Mädle undverscheuch mir's nicht. Hör nur wie es heult, cs stoßt ihm ja sästdas Herz ab. Jetzt laß mir heut den Frcndentag weil unser Al-ban wieder da ist und halt' Friede. Meine Kinder sind so bravund w'ch bräver wie andere, und du mußt so gut Alles in Frie-den und Gutheit Herstellen können wie jeder andere Bauer, undwcnn's nicht ist, denk nur, cs ist deine Schuld."

„Nicht meine, sag das nicht, cs ist nicht meine."

„Das wollen wir jetzt nicht ausmachen. Ameile!" rief sielaut, „geh' naus und thu Schmalz und Mehl 'raus und backSträuble. Hurtig, mach voran, seit wann muß ich dir was zwei-mal sagen? Wasch dir die Augen ab und laß dich vor den Mäg-den nichts merken. Sei brav und mau hält dich brav."

Der kindliche Gehorsam in der Wirthschafllichkcit bewältigteden Kummer in dem sich Ameile fast verzehren wollte: ihr Ge-liebter war aus dem Hause gejagt und sie selber mißhandelt.Noch als sie am prasselnden Feuer stand, rann ihr manche Thräneüber die Wangen und sic sagte der Großmagd, daß sie heuteder Rauch so sehr beiße. Mit Trauer und Klage im Herzen bucksie den Festkuchen. Als ihr die boshafte Großmagd, die Wassergeholt hatte, erzählte, wie sie den Dominik verhöhnt habe, der