Druckschrift 
4 (1854)
Entstehung
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Ab der Landstraße.

der Landstraße, die dnrch das rauschende Waldthalführt, zieht sich ein Fahrweg bergan durch den Wald und dannzwischen lebendigen Buchcnhccken nach einem einsamen Gehöfte,einer sogenannten Einzechtc.

Die Geleise ans dem Wege sind alle gleich, denn hier bewegensich nur Wagen von derselben Spurweite, wer hier auf und ab-zieht, hat mit dem Bauer von der langen Furche zu thun; denndieser Weg gehört dem Fnrchenbaucr zu eigen und führt nur zuihm; wer von da wieder zurück will zu anderen Menschen, mußauf demselben Wege wieder umkehrcn.

Co stattlich und weit sich auch Haus und Scheunen dortausnehmen, die mit ihren grauen Strohdächern fast felscnartigin'sThal herniederschaucn, sie haben doch nicht Raum genug fürall das reiche Erträgnis; des Feldes, denn hüben und drüben inden Feldern sehen wir die kegelförmig gebauten Garbcnhaufen,Feimen genannt, die erst nach und nach abgedroschen werden und /in den noch hcrbstgrüncn Bcrgwiescn stehen luftige Scheunen,sogenannte Lotadel, deren Wände und Dach von graugewordc-nen Brettern viel nahrhaftes Heu in sich bergen.

Dort etwas fern vom Hofe, am Rande des Bcrgvorsprun-ges jenes kleine aus Holz erbaute Häuschen, das mit einer Thurm-spitze geschmückt ist, das ist die Kapelle, die dem Hofe zu eigengehört. An Sommcrabcnden oder auch am Sonntage wenn mannicht nach der mehr als eine Stunde entfernten Kirche gehenkann, versammelt der Hausherr seine Kinder und sein Ingesindein dem Käppele (wie der Landesausdruck hier das Wort Kapelleumgcwandclt hat) und vor den mit Blumen und Bändern ge-ll*