III. Recensionen.
seine Warme, oft seine Glut. Es vereinigt Geistmit Kraft, Wissenschaft- und Sprachkcnntniß mitVölker- und Weltkenntnis;, Güte des Herzens mftMuth. Sein Wahlspruch ist: Laxsrs -rucke.
n.
G. S. Steinbart's System der reinenPhilosophie, oder Glückseligkeitslehre desChristenthums. Züllichau. >778. ver-mehrt 1780. 8.
Steinbart's System der reinen Phi-losophie — (er hat's Glückseligkeitslehredes Christenthums nennen wollen) — ist, wiemich dünkt, seinem philosophischen Theil nach, einschätzbares Buch, das Manche wohl nicht schreibenkönnten, die cs verachten. Ein sehr klarer Blickauf die Dinge, die er vor sich nimmt, eine bündigeKette von Bemerkungen und Schlüssen, eine gewisseFreyheit des Geistes und Leichtigkeit des Stils un-terscheiden den Schriftsteller sehr: daher er auch so
ausgebreitet gelesen und gelobt worden. Das Prin-cipium seiner Moral, freie, kindliche Liebezu Gott, unseren Vater! ist unwidersprechlichnicht nur für die Vernunft das Edelste; sondernauch so sehr aus der Lehre und dem Sinn Christi.