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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
Seite
447
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Noch auffallender hat der Verfasser dies alles ge-macht, da er seine natürliche, kindliche, freie Moralden drückenden, engen Grundsätzen der Schule ent-gegensetzt, in der er, nach seinem Vorbericht, erzo-gen worden, und aus welcher er sich zu dieser freien,lichten Gottesansicht, wie er sagt, nicht ohne Mühehervorgearbeitet. So weit ist, dünkt mich, dasBuch unwidersprechlich schön und brauchbar. Nunaber wundert cs mich, warum der Verf. nicht, ohnesich weitern Anstoß zu suchen und herzuholen, seinGebäude auf die freie lichte Höhe, die er erstiegenzu haben glaubt, frei aufführt? warum er immerin die Tiefe des Nebelthals, wie cs ihm dünkt, vomAthanasisch-Augustinisch-Anselmischen System zurück-blickt, und dieß nicht an dem ruhigen Orte laßt, woihm so wohl ist? Die meisten dieser Lehren sind,nahe betrachtet, wirklich nicht das, wofür sieder Verfasser ansieht; wenigstens sind sie's nicht imVortrage besse rstr, altern und neuen Theo-logen und gewiß nicht im Munde der Schrift,die uns endlich der erste Theolog seyn muß. Auchnach der Geschichte sind die Dogmala nicht sogestanden, wie sie der Autor verstellt; und den be-sten Geflchtspunct zur Anwendung hat er ihnennicht gegeben. Vom Alten Testament hält der Verf.so wenig, daß manche Ausdrücke darüber ärgerlichsind, selbst wenn er dasselbe auch nur als z «be-reitende Geschichte zur Erscheinung Ehristibetrachten wollte. Auch als solches verdient cs stu-dict zu werden: denn Christus studirte es, und in

jeder weltlichen Wissenschaft hält man die genefi-sche Geschichte, die zu- und vorbereitenden

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