ÜII. Neccnsivnen. ^^5
det, und in seinen Theilen constitniret.Auch diese Archimetrie hat sie geschaffen; sie be-lebt jeden Erfinder.
3) Daß in der deutschen Uebersetzung mancheWiederholungen wegfallen, manche heftige Stellenmilder erscheinen werden, folgt von selbst. In Ei-ner Sprache spricht sich aus, was sich in einer an-dern nicht sagen laßt; in einer tobten, was einelebendige schon durch sich untersaget. Die lateinischeist eine Sprache der kühnen Frcyheit; die deutschebegnügt sich mit kräftigem Nachdruck., Im Lateinreitzt der glückliche Ausdruck selbst zur Kühnheit; derkältere Deutsche behilft sich, zumal in der Philoso»phie, die es auf eine iriZtuurLtio irrsAna saisrr-liaruirr, auf eine neue Anrichtung des ganzen Ge-bäudes der Wissenschaften anlegt, mit architektoni-scher Genauigkeit, Stärke und Schönheit. Bey ei-ner Schrift, die vom Maas, vom Urmaas handelt,gilt auch das Maas des Affekts im Ausdruck, dastsntrrirr.
Hätte die kritische Philosophie nur Ließ Buchveranlaßt, so müßten wir ihr Dank wissen; mitder Zeit werden wir ihr noch manches andre Gutedanken. Ziehe den Einen Arm der Waage mit Ge-walt nieder; der Andre fliegt um so höher auf-wärts.
Noch muß von diesem Buch bemerkt werden,Laß es nicht bloß aus dem Kopf, sondern auch ausBrust und Herz geschrieben sey; es erfaßt undwägt die Sache der Menschheit. Daher sein FeuerHerders Werft z.Phil.u.Gesch. XIII. Ff