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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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III. Necensionen.

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Körbchen reifer, gesunder, wohlschmeckender Fruchtegereicht wird, an denen man sich nicht nur 'erholt,sondern erquickt und stärket: so wird den Lesern,alten und jungen, vorzüglich Jünglingen, die nochunverdorbenen Gemüths, den Garten der Wissen-schaft und den Markt des Lebens mit Lust und An-mllkh überschauen, dies kleine Bändchen Briefe seyn,in denen ein Freund zum Freunde, ein mit reinerWissenschaft, mit reicher Lectür alter, mittlerer undneuer Schriften, vorzüglich aber mit richtigem Blickund edlem Gemüth begabter Mann zu Jünglin-gen seines Vaterlandes, insonderheit poli-tischen Standes redet. Kathcderbücher, litera-rische Geschichten und Anweisungen zur Geschichtehaben wir in Deutschland genug: manche Oster-

messe kommen sie in halben Dutzenden zum Vor-schein ; meistens aber nur als Kathederhülfe, höl-zerne Schemel, darauf der Hr. Prof, sitzen wird,daß er docire.

Fast von Wiederherstellung der Wissenschaftenan, kann man mehreren Schweizerschriftstellern dasLob nicht absprechen, daß sie, in einem Vaterlandelebend, auch die Geschichte desselben als Bürger an-sahen, treu beherzigte», treu erzählten. Der Bru-der unsers Verfassers, Johannes Müller, hatmit seiner über die Hälfte vollendeten Geschichte derSchweiz sich und seinem Vatcrlande ?in Dcnkmahlgestiftet, das dauren wird, so lange unsre Sprachedauret; und in mehreren oft kleinen Landesproduc-ten jener Bergrepubliken war statt eines Kathedcr-vortrages biederer Geist, männliche Kraft unverkenn-bar. Aus neuerer Zeit darf ich die Namen Hal-