III, Recensionen.
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sinnreich erlogenen Formen und Blendwerken jetztund immer nur seinen Sinnengenuß zusichern und zu erweitern trachtet. Mit schrecklicherWahrheit, in Anspielungen auf alle Klassen undStande ist dies Gemählde dargestellt, das unsreZeit, in welcher dieser Kampf nicht etwa nur hieund da von aussen, sondern inwendig in den Her-zen fast aller Menschen zum Ausbruch gekommenist, leider sehr bewahret. Das Elend der „Recht-losigkeit im gesellschaftlichen Zustande" schildert derVers, mit einer Starke und Vielseitigkeit, wie sievielleicht kein Schriftsteller, selbst Mousse a u nicht,geschildert hat. Er reißt uns die Binde von denAugen, und beleuchtet den lieblichen Wahn, „daßgesellschaftliches Recht und sittliche Tugend Eins sey,"niil einer flammenden Fackel. Alles in diesem zwei-ten Zustande von innen und aussen dränget uns ineinen dritten Znstand zu treten, sittlicheMenschen zu werden. Dies wird Jeder füysich, aus innerer Kraft, durch rein? Bestrebung, sei-nes Willens; die Gesellschaft kann ihm diesen Zu-stand nicht geben, wohl aber ihn daran hindern undihn verfälschen. Nur durch die Uebel, die sie ver-anlaßt, durch die ungeheuren Contraste und Wider-sprüche, die sie blos stellet, treibt sie den Menschen,daß er diesen Zustand sich s e l b s t g e b e. Undnun zeigt der Berf,, wie der also veredelte, sittlicheMensch,. Kenn tniß und Wissen, Erwerbun d Eige nth um, Ne ch t undMacht,. Ehre,Beherrschung und Unterwerfung, Adel,Handel, Kronen, Gesetze, Freiheit,Staat, Wohlwollen, Liebe, Religiongnsehe und anwende; wobei er jedesmal, was diese