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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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396
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III, Necensionen.

Bande S. VIII, und IX, so bestimmt und deutlichdahin angegeben,daß der (in einem guten Sinn)begeisterte Enthusiast die Zügel der alle seine niedri-gem Empfindungen lenkenden Vernunft nieaus der Hand lasse, daß er seine cxaltirteEinbildungskraft nie in eine so wilde regelloseVerrückung gcrathen lasse, daß sie die Leitung undOberherrschaft des Verstandes von sich werfenkonnte. Also fceyer Gebrauch des Verstandes,state Anwendung der Vernunft, der Ucberl e-gungskrast, das scy das Eritcrium des Ent-husiasmus. H ingegen Richtung nach ungefährendunkeln Gefühlen und Einbildungen mit Verachtungaller ruhigen Vernunft und Ueberlcgung, das seydas Criterium des Phantasten und Schwärmers."

3) Zn Ansehung des, vom Verf. seiner Ge-schichte cingestrcueten, Spottes beschwert sich derselbe,daß man ihm nicht so viel gesunden Verstand undAnspruchlosigkeit zutraue, daß er sich nicht anmaßenwolle, allc Schwärmer durch sein e G eschich-te von Grund aus zu heilen, sondern daß ernur diejenigen dafür bewahren wolle, die et-wa noch davon angesteckt werden möchte n. Warumman ihm dieß nicht zu traue, da er es doch selbstS. XVII. und XVIII. ,n feiner Vorrede sodeut-lich zu verstehen gebe? Den alten Todtenge-beinen der ägyptischen und syrischen Mönche werdesein Spott doch wohl nichts schaden; ob aber jeneSchwärmercyen erloschen, zerstoben seyn, wie manzu glauben scheine, das möge doch wohl eineandere Frage seyn. Freilich möchten jene Schwar-mcrgcstalten, wie die vom heil. Antonius u. s. st,