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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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III. Rezensionen.

Henk es Kirchcngeschichten, und dann nochZimmermanns Bull) über die Einsamkeit gewe-sen. Tiefer zu schöpfen habe ihm seine Zeit nicht»erstattet." Eigentlich also hat er gar nicht ge-schopfet: denn Hülfsmittcl sind keine Quellen.

Die angeführten Bücher sind in Jedermanns Hän-den, und ihre Verfasser werden sich non dieserArt Zusammenstellung, da alle sogenannten Reli-givnsschwarmcreyen aus dem Zusammenhangs ande-rer Begebenheiten, in welche sie solche stellten, ge-nommen sind, ziemlich lossagen. ZimmermannsBuch von der Einsamkeit bliebe etwa allein unsermVerfasser zu Seite: denn auch in ihm sind die an-geführten Begebenheiten gänzlich ihrem Boden enr-pflückt und essleurirct. Geschichte ist also dieses Buchnicht; sondern ein Auszug aus den neuesten, späte-sten Compendien. Studium der Quellen, Entwick-lung jeder Schwärmcrey im Zusammenhangs ihrerUmstände fehlt ihm. Daß der Autor seine Exccrptenchronologisch gibt, Hilst diesem Mangel nichtab, da der innere Faden einer philosophischen Ent-wicklung dem Buch mangelt, das nur ein ausgeris-sencs Aggregat ist.

Zweitens. Offenbar hak der Verfasser den Be-griff der R e l ig i o n s sc h w ä r m e r eycn in derchristlichen Kirche zu weit genommen, indemer auch die feinste Staatslist, die kältesten Entwürfeder Hierarchie darunter begreift; gegenseitig wiederumwas nach Zeit und Ort, vielleicht reiner Enthusias-mus war, oder mit ihm enge zusammenhing, zurSchwärmerei) rechnet. Ehrenhalben mußten Chri-stus und die Apostel abgesondert werden; sonst ist hier