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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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III. Reccnsionen.

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ausgcseht bleibet, eben weil der Mensch ein gesel-liges, t hei l ne h m e n d es, s y m p a t h i s i r e n-d es Geschöpf ist. Starke Bewegungen in der See-le des andern, in seiner Art Bilder, Phantasieenoder Phantome zu erwecken, sich und andern einReich der Glückseligkeit, einen Plan des Lebens znentwerfen, gehen so bald in andere über; und ge-rade die gewaltsamsten Bewegungen, wirkliche Krampfeund Contorsioncn am leichtesten, am stärksten. Einmächtiger Wille gebietet; reizbare Naturen, Sinne,Triebe folgen. Sie folgen oft ungern, und werdenwider Willen gezogen; wie der betäubte Vogel ängst-lich der Klapperschlange zufliegt. Diese Verwirrun-gen menschlicher Gedanken zu entwickeln, diese Ten-denzen menschlicher Kräfte und Anhänglichkeiten inihren Bahnen zu bestimmen, dazu ist die kältesteVernunft, so wie das th.ilnchmendste Herz, kurzeine Semiotik, nöthig, die viel fordert. JedesUebel muß der Arzt an Stelle und Ort, jeden Kran-ken in seiner Lebensweise nach seinen eigenstenSymptomen kennen, und ja nicht über odergegen ihn declamiren.

Der Verfasser dieser Geschichte bekennet selbst,(Vorrede, S. XXI.)daß bis zu den ersten Quel-len der Kirchenväter und der altern Kirchengeschicht-schreiber zurück zu gehen, ihm weder seine Zeit, nochdie Lage seiner jetzigen Umstande gestattet habe, unddaß die Quellen oder Hülfsmittel, woraus er beidiesem ersten Bande geschöpfet, hauptsächlich die sehrausführliche und gelehrte Kirchengeschichte von Hrn.Prof. Schröckh, Mosheims, Spittlers,

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