historisch - philosophischer Schriften. 276
Christenthums gefunden und wirklich du ist, diesenKnoten zu lösen, den Geist des Stolzes unter einGesetz höherer Demuth gefangen zu nehmen u. f, somuß, du dieß Mittel doch von Gott kommt, wiedie Menschemiatur selbst, und bey ihm Alles, Ge-genwart, Verbindung, Eins ist, auch dieß Mittelzusummt dem vorigen Widerspruche Eins gewesenseyn, und wie alle seine Mittel uns Zwecke die bestensind, gerade auch in dieser Divergenz und Kontra-rietüt zweyer Kruste der Menschheit , vielleicht ebenihr Zweck, ihre jetzige höhere Bestimmung liegen.—— Um mich indessen diesem schweren Knoten, demMittelpunkt höchster Weisheit und Güte m alleruns bekannten Natur nur durch Analogie zu nähern;dünkt mich's
IV. Daß die Schöpfung überhaupt, in allenihren Stuffen und Arten, eben dieser Kontrarietatunterworfen sey, sofern sie's nemlich, nach ihrenStuffen und Arten, seyn konnte. Es wird, viel-leicht etwas frengebig, vorausgesetzt,, daß Alles in derSchöpfung sonst Wahrheit sey,. nur der MenschLüge; sollte dem also seyn? Wie würde dennMaterie, Thier, Zusammenordnung eines einge-schränkten Ganzen möglich ? Die Materie ist eineewige Lüge, d. i. ein Phanomcnon von lauter Kräf-ten, geistigen, wirksamen Kräften, die in ihrer Cri-stenz bezirkt, gebindert sind, uno durch positiveKräfte und Bahnen, deren Ursachen ausser ihnenliegen, bestimmt werden. Wer weiß, was die Kraftder Schwere, der Union Eins ist? von welchemGrad geistiger Kraft sie für uns das Phänomensey? Wir sehen indeß immer, daß sie nach Stolz,d. i. ewig fortgesetztem Streben und Drücken ihreir