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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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historisch-philosophischer Schriften. 3gZ

so werden die Tempelherrn damit keinesweges Gno-stiker, sondern, wenn man die Supposition zu-giebt, Manichäer, Albigenser, Theilneh-mer der Ketzcrsekten. Wie weit aber Theilnehmer?Wahrlich doch nicht, daß sie, wie jene Einge-weihte zur Vollkommenheit, ein strengesapostolisches Leben führten; dafür waren die Tem-pelherrn nicht bekannt, wenigstens nicht im gemeinenSprüchwort. Auch konnte diese Weisheit nichtüberall verbreitet seyn: denn z. E. in Italien,Sicilien, Portugal!, Spanien, Eypcrn gab es we-nige oder keine dieser Sekten. Manche Beschuldi-gungen im Verhör mußten also den Jnguisiten sofremde Vorkommen, daß sie wohl keine Antwort zugeben wußten, als etwa die der Großmeister M o-Icy gab:Lügnern solcher Art, die das vom Or-den sagen, sollte man auf gut saracenisch den Kopfabhauen und hernach den Bauch aufschncidcn." Endlich die Brutalität, die sie in dies Ge-heimniß gemischt haben sollen, ist doch weder apo-stoli sehe »och Albigenser-Weisheit; siehebt alle Begriffe von Ehrlichkeit, Würde, Fröm-migkeit und Aufklärung auf, und Mahomed selbsthatte solche Freunde Gottes verachtet.

4 . Am wenigsten, mein Freund, werden Siesich also von dem Talisman blenden lassen, *)deran einem gewissen Ort in Deutschland, als daSGrab eines gewesenen Tempelherrn eröffnet wor-