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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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331
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historisch-philosophischer Schriften. 33 r

findet ihn keilt. Sobald er ihn aber geküßt hat,vergißt er den katholischen Glauben. Hierauf folgteine Mahlzeit, und da laßt sich eine Katze sehen.Diese muß er am Hintern küssen, sodann die Vor-stcher und die Brüder. Nachdem er Gehorsam ge-lobt, werden die Lichter ausgelvscht und Abscheulich-keiten begangen u. s. f."

Hier haben Sie also die Liturgie und dasCredo dieser Gesellschaft, die allen Ketzern denNamen gegeben; ihre Schicksale sind eben sobekannt. Schon 1017 verbrannte man eine 'Anzahlderselben zu O r l e a n s , und unter den Punktender Anklage stand's deutlich*),daß sie sich in derNacht versawmleten, statt der Litaney die Namender bösen Geister sängen, bis der Teufel ihnen inGestalt eines lebendigen Thiers erscheine. Dannlöschten sie die Lichter aus, jeder griffe nach einemWcibsbilde u. f. Die Kinder verbrennten sie amachten Tage nach der Geburt, und verwahrten dieAsche heilig. Wer von ihr, wie wenig es sey, ein-mal gekostet habe, könne die Sekte nicht mehr ver-fassen u. f," In diesem Ton ging es fort mitLastern, Schmähen, Verfolgen, bis der Pabst gegensie den scheußlichen Krieg erklärte, der unter demNamen des Kreuzzugs gegen die Albigen-ser mit allen seinen Grausamkeiten bekannt genugist **). Er wahrte 20 Jahr, und sein Ende war

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