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II. Nachlese
sagte, sie verläugneten Christum, und ver-spiel n das Kreuz als ein teuflisches Werkzeug,lästerten die Ehe, das Abendmahl, ließen dieWorte der Consekration weg, verachteten dieP c i e st e r b e i c h t und die Ordnungder rö-mischen Kirche, beteten ihre Vorsteherauf eine schändliche oder ketzerischeW e i s e d r e i m al a n u. s. f. In ihrer Versamm-lung, hieß es, erschien der Teufel in Gestalt einerKatze, (vcrmuthlich ein schöner Witz, weil sieKetzer hießen* *). „Wenn ein Neuling in ihre„Versammlung tritt, (schreibt selbst ein Pabst**) von„ihnen,) trifft er eine große Kröte bey ihnen an,„die küssen einige von vorn, andre von hinten.„Hernach sieht er einen magern bleichen Menschen„mit schwarzen Augen; den muß er küssen, und
doch aus irgend einerAussage her seyn;'»er hat also Füßli Ketzerhistorie, die er einige-mal citirt hat, nicht gebraucht, sonst würde erden Ausdruck häufig angetroffen haben. Er stehtauch in dev Protokollen der Inquisition gegen dieAlbigenser hinter Limborchs Kastor. inguisit.E. i32. u. f.
*) Greiser leitet den Namen Ketzer von Katze her(s. Füßli Th. I. S> sts.) es ist aber weit wahr-scheinlicher, daß die Katze der Ketzer wegen er<!dacht worden.
") D. Vlorrri Iiistor. soolesiaot. ll'. XVI. p» 5>.Es war Gregor IX. der Brief ist schon vonis33: so alt war die Lüge.