Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
Seite
319
Einzelbild herunterladen
 

historisch-philosophischer Schriften.

rn wieder? und handelte Er mit dem Sultan allein?— So unwahrscheinlich, so widersprechend ist alles,was aus der Geschichte über diesen Kopf gesagtwird; und was über seine Gestalt gesagt wird,ist gar elend. Diesem ist er ein Kopf, jenem einKobold, diesem ein ganzes Menschenbild, je-nem ein Idol, worauf ein Kopf gewählt war;einem war'S mit Haaren und Menschenkaut überzo-gen, dem andern versilbert, dem dritten ein Kopf

mit vier Füßen-Ich bitte, lesen Sie doch,

wie der Autor die Dinge accordirl *). Sie lassensich nicht anders accordiren, als im anqezei,ten Pö-belwahne: da paßt alles zusammen, Kopf und

Katze, vier Füße und haarige Haut. Jeder sagte,was Er etwa von solchen Köpfen und Unholdengehört halte, und jetzt — aussagen sollte.

Endlich, mein Freund, in einem Proceß, ineiner Anklage auf Leben und Tod, Glück, Ehre undGütsr eines ganzen, so'großen, so reichen Ordenswar ja dieser Kopf Lor^us ckslieti, also dasErste, was man aufsuchen, was man ins Licht stel-len mußte. Thal man's? Konnte, wollte man'sthun? Der schöne Philipp brach, noch chedas Verhör angegangen, geschweige che die Ueberwei-sung geschehen war, in den Tempelhof zu Paris,wo Schatz und Archiv des Ordens waren, und dasgrößte Kapitel gehalten wurde, wo also auch gewißder Dyabolus Baphometus seyn mußte, wennirgend einer auf der Erde war, Fand er ihn in dem

*) S. 8g — 97,